Banjac

 

Die Wahrheit über

Dušanka Lehr geborene Banjać

am 15.06.1940 in Strigova/Bos. Dubica/Bosnien,

bosnische Staatsbürgerin,

wohnhaft in Wilhelmshaven

 

Dušanka wurde in einem Dorf in ärmlichen Verhältnissen geboren. Der Vater hat mehrere Jahre im Gefängnis zugebracht. Ihre Schulbildung ist völlig unzureichend.

Mit 14 Jahren verließ sie das Elternhaus und ging nach Zagreb in Kroatien. Dort arbeitete sie als Hausmädchen und später in einer Kleiderfabrik, wo sie sich Kenntnisse in der Näherei aneignete. Nachts ging sie zusammen mit ihrer Nichte, die nur ein paar Jahre jünger ist, in Zagreb auf den Straßenstrich.

Sie war etwa 20 Jahre alt, als sie ihren ersten Mann MACURA heiratete. Von ihm wurde sie angeblich vier Mal schwanger. Alle 4 Schwangerschaften hat sie abgebrochen. Es stand wohl nicht fest, dass die Kinder tatsächlich von MACURA waren. Nach dem 4. Schwangerschaftsabbruch war sie nicht mehr fruchtbar. Die Ehe wurde geschieden.

Etwa 1978 ging Dušanka zu ihrem Bruder Ostojan Banjać nach Deutschland und zwar nach Bergheim bei Köln. Hier arbeitete sie in verschiedenen Imbissstuben als Verkäuferin. Nebenbei betätigte sie sich als Prostituierte. Einer ihrer Stammkunden war der stellvertretende Ordnungsamtsleiter von Bergheim, Hans H.

Als es Probleme mit der Aufenthaltserlaubnis gab heiratete sie den Montagearbeiter Helmut Ender aus Bergheim. Ender war ein Freund von Hans H. Dieser hat die Heirat vermittelt. Es war die typische Scheinehe.

Nun bekam Dušanka aber als Ehefrau eines Deutschen eine Aufenthaltserlaubnis.

1982 hatte ich, Eberhard Eduard Lehr, erstmals Kontakt mit ihr. Als Polizeibeamter im Bezirksdienst hatte ich ein Auskunftsersuchen der Ausländerbehörde in Bergheim vorliegen. Um mich über ihre Verhältnisse zu informieren lud ich sie vor. Dušanka hatte eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis beantragt. Hier wurde mir auch die Scheinehe bekannt und ich erwähnte das auch in meinem Bericht an das Ausländeramt. Die Behörde hat aber diesbezüglich nichts unternommen. „Korruption lässt grüßen!“

1984 hatte ich abermals Kontakt mit Dušanka. Sie arbeitete in einem Imbiss am Hochhaus in Bergheim-Kenten. Ich hatte in dem Imbiss eine Ermittlung zu tätigen.

Ein paar Wochen später traf ich sie abermals in der Gaststätte am Hochhaus in Bergheim. Sie war dort mit ihrer Chefin, der Inhaberin der Imbissstube. Wir haben uns lange unterhalten und sind uns dabei näher gekommen. Ich ging nun öfters in den Imbiss um zu essen.

Meine Ehefrau lag schwer krank im Bett und ich hatte zudem zwei Kinder zu versorgen. Dušanka kümmerte sich um die Kinder und versorgte sie mit Essen. Ostersamstag 1984 verstarb meine Frau. Dušanka kümmerte sich nun auch um die Hauswirtschaft.

Einige Monate später gab sie ihre Wohnung in Bergheim auf und zog zu mir in mein Haus in Bergheim-Paffendorf.

Im gleichen Jahr übernahm ich auf den Wunsch von Dušanka den Imbiss. Sie wollte unbedingt selbst Chefin sein. Ich stellte zusätzlich eine weitere Verkäuferin und eine Putzfrau ein.

1986 ließ Dusanka sich von ENDER scheiden. Es war eine Scheidung ohne gegenseitige Ansprüche und Forderungen.

Im Dezember 1986 heirateten wir, Dušanka und ich, in ihrer Heimat Bosnien. 1991 verkaufte ich mein Haus, löste die Hypothek ab und kaufte vom Rest eine Eigentumswohnung in Bergheim, Berliner Ring 5.

Wie mir später bekannt wurde hat Dušanka ihre Neigung zur Prostitution nie aufgegeben.

1986 erlitt ich einen Herzinfarkt und wurde 1991 pensioniert. Den Imbiss führten wir noch weitere 10 Jahre.

Als Jugoslawien zerfiel wurden die jugoslawischen Pässe ungültig. Jede, nunmehr selbstständige Teilrepublik, hatte eigene Pässe.

Dušanka hätte nun nach Bonn zur bosnischen Botschaft fahren müssen und sich dort einen bosnischen Pass beschaffen müssen.

Das tat sie nicht, weil sie keinen muslimischen Pass wollte. Sie ließ sich von der serbischen Botschaft als Vertretung des Nachfolgestaats von Jugoslawien, eine Bescheinigung ausstellen aus der hervorging, dass sie keine serbische Staatsbürgerin war. Unter Vorlage dieser Bescheinigung beantragte sie einen Pass als Staatenlose. Danach beantragte sie die Einbürgerung und bekam auch einen deutschen Pass.

Danach ließ sie sich in Bosnien ihre bosnische Staatsbürgerschaft bestätigen und einen Personalausweis ausstellen.

Bei einer Einreise nach Bosnien legte sie von Kroatien kommend im kleinen Grenzverkehr, ihren Personalausweis vor. Bei der Einreise nach Deutschland legte sie ihren deutschen Pass vor. So reist sie auch heute noch mehrmals pro Jahr nach Bosnien.

Im Jahr 2001 kauften wir ein Anwesen in der Heimatstadt von Dušanka in Bosnien. Meine Wohnung vermietete ich und wir zogen mit unserem Hab und Gut nach Bosnien.

Ich hatte derzeit einen Ford Maverick 4×4 und kaufte kurze Zeit später noch einen Opel Omega. Mit dem Omega fuhr vorwiegend Dušanka.

Hier in Bosnien entfremdeten wir uns mehr und mehr. Dušanka vernachlässigte mich und war mehr mit ihrer bosnischen Familie zusammen als mit mir. Wie mir später bekannt wurde hatte sie zu dem noch ein Verhältnis mit einem jüngeren Mann angefangen.

Ich war viel allein und suchte mir Freunde. So lernte ich auch eine junge Frau kennen, die sehr gebildet war und ein sehr gutes Englisch sprach. Wir trafen uns oft auf der Terrasse einer Gaststätte im Zentrum der Stadt und unterhielten uns.

Als das Verhältnis von Dušanka und dem jüngeren Mann im Ort bekannt wurde und die Leute offen darüber sprachen, beendete der Mann das Verhältnis. Dušanka konnte das Gerede und den Spot wohl nicht mehr ertragen und ist in einer Nacht- und Nebelaktion nach Deutschland verschwunden. Nicht ohne alle Wertgegenstände, das im Haus befindliche Bargeld von 10.000,00 DM und das Bankguthaben von 5.000,00 DM mitzunehmen.

Meinen beiden Söhnen in Deutschland erzählte sie ich hätte eine Geliebte in Bosnien.

Ich forderte Dušanka auf zurückzukommen, was sie aber ablehnte. Ich habe daraufhin in Bosnien die Scheidung beantragt. Da Dušanka bosnische Staatsbürgerin ist, war das kein Problem. Eine Bekannte, die junge Frau mit den Englischkenntnissen, half mir als Übersetzerin.

2005 wurde die Ehe geschieden.

Jetzt begann eine regelrechte Hetzjagd auf mich. Es wurde ein Unfall provoziert bei dem meine Bekannte und ich verletzt wurden. Der Ford Maverick erlitt Totalschaden (25.000,00 DM). Ein Heckenschütze hat aus einem Versteck auf mich geschossen und am Arm verletzt.

Nun bekam ich Probleme mit der Aufenthaltserlaubnis. Natürlich hätte auch ich nach Deutschland zurückkehren können. Da Dušanka aber alles Geld mitgenommen hatte, war mir das nicht mehr möglich. Jedenfalls nicht mit all meinen Sachen.

Meine Bekannte bot mir an mich zu heiraten damit ich wieder eine Aufenthaltserlaubnis bekomme. Als Gegenleistung müsste ich sie versorgen. Ich nahm das Angebot an. Ich mietete in Banja Luka ein Haus mit zwei Schlafzimmern. Wir heirateten 2006 und zogen in das Haus ein. Hier hat mein Sohn Martin uns einmal besucht.

Im Mai 2008 trennte sich meine junge Frau von mir. Ich löste den Haushalt auf und  packte persönliche und wichtige Sachen in einen großen Koffer, löste ein Flugticket nach Paraguay und reiste ab. Drei Monate später nahm meine Frau telefonisch Kontakt mit mir auf und wollte wieder zu mir zurückkommen. Ich lehnte ab und forderte sie auf die Scheidung einzureichen. 2010 wurde die Ehe in Bosnien geschieden.

In Deutschland hat Dušanka mich auf Unterhalt verklagt. Ich habe das Gericht mehrfach darauf hingewiesen, dass Dušanka bosnische Staatsbürgerin ist und das deutsche Gericht nicht zuständig sei, aber keine Beachtung gefunden. Die deutsche Staatsbürgerschaft ist laut Gesetz erloschen als Dušanka sich die bosnische Staatsbürgerschaft bestätigen ließ. „Die Korruption lässt grüßen!“

Ich wurde zur Unterhaltszahlung verurteilt und musste bis Juni 2013 Unterhalt zahlen. Jetzt zahle ich noch zurück was das Sozialamt für Dušanka vorgeleistet hat. Dušanka lebt nun in einer Sozialwohnung in Wilhelmshaven und bezieht Sozialhilfe. Zudem hat sie das Anwesen in Bosnien im Wert von mindestens 50.000,00 €. Die doppelte Staatsbürgerschaft wird von den deutschen Behörden stillschweigend geduldet.